Montag, 15. April 2013

52 Wochen, 52 Buchfragen - Woche 16

Eine neue Woche ist angebrochen, ich hoffe, ihr habt einen schöneren Start als ich - ich bin jetzt grade nämlich in einem Vorstellungsgespräch. Und nebenbei: jetzt gerade stelle ich eigentlich fest, wie creeepy es ist, Posts im Vorraus zu schreiben und dabei die richtige Zeitform finden zu müssen ... Aber zurück in die Bereiche, die euch interessieren, nämlich meine netten Äußerungen zu Büchern im Allgemeinen und Buchfragen im Speziellen. Und heute geht es um die Frage aller Fragen:

Welches Genre würdest du nie lesen und warum nicht?

Ich gehöre zu der Sorte Leser, die erstmal prinzipiell alles lesen, was gedruckt ist. Ich habe bereits einen Beißer angefangen (und nie beendet, weil ich bereits im ersten Absazu innerlich zusammengebrochen bin :-p ), von daher war ich fast versucht, euch mit "Ich würde alles lesen!" zu antworten und zwar hämisch lachend.

Dann fiel mein Blick auf unser Bücherregal.

Als mein Mann und ich zusammengezogen sind, haben wir sehr schnell festgestellt, dass die Regale in erster Linie von mir gefüllt werden. Ich bin nämlich mit einem Nicht-Leser verheiratet, der maximal alle heilige Jahre ein Buch zur Hand nimmt. Das hat mit seinem Beruf zu tun, der vor allem aus Lesen besteht, und seiner Legasthenie. Dennoch hat er natürlich Bücher mitgebracht und ich habe bei näherem Überlegen festgestellt: die würde ich tatsächlich nie lesen.

Mein Mann liebt Bücher zu politischen Themen und politische Memoiren. Nun ist das, auch dank meines Studiums, für mich eher ein Genre, das ich privat nicht anfasse, sondern maximal für eine Hausarbeit. In zwei Regalfächern stapeln sich Bücher von Steinbrück, Schmidt und Kohl, von bekanten Geistesgrößen und trockenen Titeln. Bereits der Blick in diese Fächer führt bei mir zum Gähnen, was wirklich problematisch ist. Aber mir zumindest die Befriedigung verschafft, eine Antwort auf diese Frage gefunden zu haben ;-)

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