Samstag, 14. Juli 2012

Kristina Ohlsson - Aschenputtel

Ein vollbesetzter Zug nach Stockholm muss außerplanmäßig an einem Bahnhof halten. eine junge Mutter verlässt kurz das Abteil, um auf dem Bahnsteig ein wichtiges Telefonat zu führen, und wird von ihrer fünfjährigen Tochter getrennt, als sich der Zug plötzlich wieder in bewegung setzt. Der sofort verständigte Schaffner soll sich um das Mädchen kümmern, bis es in Stockholm abgeholt werden kann - doch das Kind ist verschwunden und wird schließlich ermordet in Nordschweden aufgefunden. Unter Verdacht gerät der Vater - bis erneut ein Kind verschwindet und klar ist, dass man es mit einem Serientäter zu tun hat, der nicht nur sehr schnell zuschlägt, sondern vor llem sehr geplant. Alex recht und sein Ermittlerteam machen sich auf die Jagd nach ihm ...

Der Klappentext klang mehr als spannend, das Buch selbst hält die Spannung sehr lange durch, aber gegen Ende flacht es erheblich ab und verkommt, leider, zu etwas mehr als Durchschnittsware. Das ist verdammt schade, denn ich hatte gehofft, hier endlich wieder eine Serie aus Schweden zu lesen, die Lust auf mehr macht. Das Buch hat einen sehr flotten Schreibstil, gegen Ende eindeutig zu flott, da komme ich als Leser einfach nicht mehr mit und bin von der angelegten falschen Fährte eher ein wenig genervt. Die Figuren sind interessant und erfrischend mehrdimensional - eigentlich gibt es keine Figur im Buch, die am Ende noch genau so wirkt, wie sie es zu Anfang getan hat. Und dennoch bin ich nicht wirklich glücklich mit ihnen, es ist schon fast zuviel des Guten, was ihnen alles widerfährt oder widerfahren ist. Als Fazit kann ich nur sagen: ein guter Krimi für Zwischendurch, der aber nicht wirklich süchtig nach mehr macht.

Kommentare:

  1. Stimmt! Tip: Ring des Todes
    Mein erster Krimi, und zu empfehlen.

    LG ;-)

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  2. ich lese gerade "der beobachter" auch sehr gutes Buch :)

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