Es ist ein paar Tage her und seitdem bin ich irgendwie ... nein, ich glaube tatsächlich, es ist an der Zeit, das reizend altmodische Adjektiv "betrübt" zu verwenden, um meinen Gemütszustand zu beschreiben.
Loriot ist tot.
Es gibt inzwischen eine Vielzahl an Nachrufen auf ihn, gelungene und weniger gelungene, und nun reihe auch ich mich ein. In tiefer Dankbarkeit nehme ich Abschied von dem Mann, der mich seit meiner Kindheit begleitet hat. Dessen Filme und Sketche ich auswendig zitieren kann, dessen Humor und preußische Korrektheit keine Gegensätze waren, sondern einander bedingten. Und der es geschafft hat, einen tatsächlich typischen deutschen Humor zu erschaffen, der im Ausland oftmals irritiert betrachtet wird. Deshalb spare ich mir alle Worte und sage einfach nur: Herr von Bülow, wo auch immer Sie nun sind, ich bin sicher, Sie haben das spannmuffengefederte Biedermeiersofa inzwischen gefunden.
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Montag, 29. August 2011
Sonntag, 21. August 2011
Noch zu Lesendes - mein Lesestapel
Bevor ich mich ans Nähen mache, kommt etwas, worauf ich so oder so mal Lust hatte, es mit euch zu teilen, und was ich im Moment ungeheuer praktisch finde. Ich muss mal einen Überblick über mein Bücherreal kriege und deshalb liste ich hier jetzt alle Bücher auf, die ich bislang noch nicht gelesen habe. Warum? Weil ich diesen Mount Everest allmählich zurück in einen Maulwürfshügel verwandeln möchte ;-)
Los gehts.
Rebecca Gablé - Der König der purpurpnen Stadt
Rebecca Gablé - Das zweite Königreich
John Irving - Bis ich dich finde
T.C.Boyle - America
Richard Ford - Unabhängigkeitstag
E.Annie Proulx - Mitten in Amerika
Donna Tartt - Der kleine Freund
Charles Dickens - Oliver Twist (gekürzte Ausgabe für Kinder)
Gretchen Dutschke - Wir hatten ien barbarisch schönes Leben. Rudi Dutschke
Nicole Schaenzler - Klaus Mann. Die Biographie
Wilhelm Reich - Rede an den kleinen Mann
Alexandre Duma - Die drei Musketiere
Gottfried Keller - Der grüne Heinrich
Charles Dickens - David Copperfield
Jonathan Safran Foer - Alles ist erleuchtet
Stephen Fry - the Hippopotamus
Stephen Fry - The Fry Chronicles
Georges Simenon - Die Witwe Couderc
Ken Follett - Die Leopardin
Ken Follett - Die Kinder von Eden
Martin Cruz Smith - Gorki Park
Robert Harris - Enigma
Maarten t'Haart - In unnütz toller Wut
Philipp Kerr - Der Pakt
Elizabeth Kostova - The Swan Thieves
John Grisham - Der Anwalt
Mary S.Lovell - Amelia Earhart. The sound of Wings
Kathryn Stockett - The Help
Nick Hornby - Juliet, Naked
Erwin Strittmatter - Der Laden 1-3
Nick Hornby - An Education
Zoe Heller - Tagebuch eines Skandals
Mats Wahl - Die Rache
Un das sind nur die, die mir gehören. Dazu kommen jetzt nochmal ungefähr zehn Bücher aus der Bibliothek, die sich neben dem Bett stapeln ;-) Und natürlich ist meine große Hoffnung immer noch, zu jedem dieser Bücher dann auch mal eine Kritik hie rzu veröffentlichen, ihr dürft also gepsnnt sein
Los gehts.
Rebecca Gablé - Der König der purpurpnen Stadt
Rebecca Gablé - Das zweite Königreich
John Irving - Bis ich dich finde
T.C.Boyle - America
Richard Ford - Unabhängigkeitstag
E.Annie Proulx - Mitten in Amerika
Donna Tartt - Der kleine Freund
Charles Dickens - Oliver Twist (gekürzte Ausgabe für Kinder)
Gretchen Dutschke - Wir hatten ien barbarisch schönes Leben. Rudi Dutschke
Nicole Schaenzler - Klaus Mann. Die Biographie
Wilhelm Reich - Rede an den kleinen Mann
Alexandre Duma - Die drei Musketiere
Gottfried Keller - Der grüne Heinrich
Charles Dickens - David Copperfield
Jonathan Safran Foer - Alles ist erleuchtet
Stephen Fry - the Hippopotamus
Stephen Fry - The Fry Chronicles
Georges Simenon - Die Witwe Couderc
Ken Follett - Die Leopardin
Ken Follett - Die Kinder von Eden
Martin Cruz Smith - Gorki Park
Robert Harris - Enigma
Maarten t'Haart - In unnütz toller Wut
Philipp Kerr - Der Pakt
Elizabeth Kostova - The Swan Thieves
John Grisham - Der Anwalt
Mary S.Lovell - Amelia Earhart. The sound of Wings
Kathryn Stockett - The Help
Nick Hornby - Juliet, Naked
Erwin Strittmatter - Der Laden 1-3
Nick Hornby - An Education
Zoe Heller - Tagebuch eines Skandals
Mats Wahl - Die Rache
Un das sind nur die, die mir gehören. Dazu kommen jetzt nochmal ungefähr zehn Bücher aus der Bibliothek, die sich neben dem Bett stapeln ;-) Und natürlich ist meine große Hoffnung immer noch, zu jedem dieser Bücher dann auch mal eine Kritik hie rzu veröffentlichen, ihr dürft also gepsnnt sein
Heute startet der Nähmaraton

Die beiden netten Damen von L'inutile colongne haben eine sehr schöne Aktion begonnen, an der ich mich in dieser Woche beteiligen möchte: einen Nähmaraton. Die Stoffberge zu Hasue sollen kleiner werden, schon lange begonnene Nähereien endlich zum Ende geführt werden und viele, viele Dinge entstehen.
Mit einer Freundin hatte ich sowieso die Idee, endlich mal wieder ein bisschen mehr Handarbeit zu machen, auch wenn mein talent wirklich nicht optimal ist. Deshalb hab eich mich dazu entschieden, mich an folgende Projekte zu machen:
- ein Fühlbuch für den Kleinen besagter Freundin
- ein solches wundervolles Apfelbild
- den Beginn einer Patchwork-Decke als Überwurf für unseren Schlafzimmersessel
- eine Greifpuppe besticken und zusammennähen
Na dann schauen wir mal, was ich alles hinkriege ;-)
Samstag, 6. August 2011
Ikea at its best
Ich mag Ikea aus verschiedenen Gründen. Einer der Gründe ist echt, dass sie immer mal wieder Einfälle haben, über die ich nur staunen kann. In diesem Fall gibt es in der aktuellen Serie von stofftieren eine Reihe, die Kinder zu einer gesunden Lebensweis einspirieren soll. Grünzeug und Kinder ist jetzt wirklich nicht automatisch eine Liebe fürs Leben, di evon geburt an begründet wird, sondern eher eine Hassliebe, die sich entwickelt und dann wenn es gut läuft zu einer Duldung des meisnte und einer Liebe zu einigen Gemüsesorten führt. Um dem entgegenzuwirken, versucht IKEA, Gemüse maal ein bisschen aufzupolieren. So gibt es bei den Kinderbüchern ein sehr nie3dliches Kinderbuch, dessen Titel ich shcon wieder vergessen habe, so ähnlich wie "Aufruhr im Gemüsebeet" war er. Und die Hauptfiguren sind auch als Stofftiere erhältlich - was bei mir sofortige Quietschgeräusche hervorgerufen hat!! Natürlich musste eines davon mit, ich konnte gar nicht widerstehen, sondern habe mich für die wohl niedlichste und absurdeste Stifffigur aller Zeiten entschieden.
Liebe Leserinen und Leser, ich präsentiere euch: den Kuschelbrokkoli!
Donnerstag, 4. August 2011
Meine Lesebiographie
Gestern beim Ausmisten meiner Uni-Sachen bin ich über die Seminarunterlagen zu einem Kinderbuch-Seminar gestolpert, das mir wahnsinnig Spaß gemacht hat. In der ersten Stunde sollten wir für uns selbst eine Lesebiographie erstellen, also einen text, in dem wir über unsere Leseerfahrungen sprechen. Ich kann ihn natürlich nicht vorenthalten, schließlich passt er ja ideal hierher in meinen Blog.
Wenn man mich vor die Wahl stellen würde, Ohren oder Augen hergeben zu müssen, ich würde mich unweigerlich gegen die Ohren entscheiden. Keine Augen mehr zu besitzen würde bedeuten, das aufzugeben, womit ich einen großen Teil meines Lebens verbringe: das Lesen.
Es fällt mir schwer, mich an die Zeit zu erinnern, in der ich noch nicht lesen konnte. Ich glaube, ich habe mich schon mit meinen Bilderbüchern ins Bett oder auf die Couch verkrochen - bis heute meine liebsten Leseplätze - aber ich weiß definitiv, dass ich in der ersten Klasse ein absolut selbstständiger Leser war. Und ein Horter - ich musste Bücher einfach bsitzen. Und so hatte ich bereits im Alter von zehn Jahren eine erstaunliche Bibliothek, deren Bandbreite von Enid Blyton (allerdings nur der "Dolly"-Reihe und einigen ausgewählten Bänden "Hanni und Nanni"), Astrid Lindgren und Mark Twain ("Tom Sawyer" gleich dreimal, weil ich mich nicht entscheiden konnte, welches Buch am schönsten aussah) bis zu Edgar Allan Poe (so schön gruselig) und J.R.R.Tolien reichte. Dazwischen sprangen die Narnia-Bände herum, verbanden sich mit Cornelia Funkes "Potilla und der Mützendieb" (bis heute eines meiner liebsten Kinderbücher!) und gipfelten in einer bis heute bestehenden Sammlung von Erich Kästner udn Michael Ende. Der damals ungewöhnlichste Teil meines Regals bestand allerdings aus der Abteilung "Probieren geht über Studieren", so habe ich sie tatsächlich genannt. Dort landeten Bücher, die ich meinen Eltern aus dem Regal stibitzte, Bücher, für die ich eigentlich noch viel zu jung war, die aber so verführerisch und interessant wirkten. Dort landeten also "Der Herr der Ringe" (und verbrachte dort fast fünf Jahre aufgeschlagen auf Seite 44, weiter war ich mit elf einfach noch nicht vorgedrungen, obwohl ich den "Hobbit" regelrecht verschlungen hatte)oder "Per Anhalter durch die Galasxis" (auch hier mussten noch drei oder vier Jahre vergehen, bevor ich verstand, warum mein Vater sich beim Lesen dieses Buches regelecht ausschüttelte vor Lachen). Dort lag aber auch eine kleine Kladde mit Gedichten, in die ich bis heute die Gedichte schreibe, die mich beeindrucken - auch diese Liebe, vor allem zu Heinrich Heine, wurde schon in der Grundschule geweckt.
In der Pubertät wurde ich meinen Büchern nicht untreu, aber mein Lesegeschmack veränderte sich deutlich. Sich abzugrenzen gegen die Eltern bedeutete bei mir, eine Bogen zu machen um die Autoren, die die Jugend bis heute prägt, denn mein Vater verehrt Hermann Hesse geradezu abgöttisch. Das ist vermutlich der Grund, warum ich mit Hesse auch heute noch wenig anfangen kann, ich habe die Zeit verpasst, in der man ihn genießt und daraus lernt. Parallel zu meiner Lesewut bediente ich mich mehr und mehr aus dem elterlichen Bücherregal. Sowohl Krimis als auch aktuelle Romane wanderten weiter in mein Zimmer, ich machte die Bekanntschaft mit "Hallo Mister Gott, hier spricht Anna" und "Die drei Musketiere". Ich war immer noch Mitgleid der Leihbücherei, ich lieh mir aus, was Spaß machte. Eine Reihe von Büchern ist mit im Gedächtnis geblieben, die ich gerne für immer behalten hätte wollen, zum Beispiel die Reihe über historische Epochen, oder gesammelten Agatha-Christie- und Arthur- Conan-Doyle-Werke, die mit dem schicken schwarzen Einband. Natürlich habe ich es versucht, mich durch die zig Regalmeter Karl May zu kämpfen - und bin klägtlich gescheitert.
Und heute? Heute lese ich immer noch alles. Ich habe im Laufe meines Lebens gelernt, Augen und Ohren offenzuhalten. Mich bei anderne Lesern umzuschauen und Bücher zu finden, die ich lesen will. Meine eigenen Gedanken zu Büchern zu machen, immer Neues zu sehen, Dinge zu finden, von denen ich nicht gedacht hätte, dass sie existieren. Und trotzdem immer wieder zum Ausgang zurückzukehren und mich darauf zu freuen, die lange Vermissen auch wieder aufzuschlagen.
Nein, wenn ich mich für Ohren oder Augen entscheiden müsste, ich würde die Augen wählen. Und die Nase, denn mehr noch als die Wörter auf einer nicht gelesenen Buchseite ist es der Geruch eines frischen Buches, der mich auf diese Reise mitnimmt, quer durch alle Regalreihen und wieder zurück.
Wenn man mich vor die Wahl stellen würde, Ohren oder Augen hergeben zu müssen, ich würde mich unweigerlich gegen die Ohren entscheiden. Keine Augen mehr zu besitzen würde bedeuten, das aufzugeben, womit ich einen großen Teil meines Lebens verbringe: das Lesen.
Es fällt mir schwer, mich an die Zeit zu erinnern, in der ich noch nicht lesen konnte. Ich glaube, ich habe mich schon mit meinen Bilderbüchern ins Bett oder auf die Couch verkrochen - bis heute meine liebsten Leseplätze - aber ich weiß definitiv, dass ich in der ersten Klasse ein absolut selbstständiger Leser war. Und ein Horter - ich musste Bücher einfach bsitzen. Und so hatte ich bereits im Alter von zehn Jahren eine erstaunliche Bibliothek, deren Bandbreite von Enid Blyton (allerdings nur der "Dolly"-Reihe und einigen ausgewählten Bänden "Hanni und Nanni"), Astrid Lindgren und Mark Twain ("Tom Sawyer" gleich dreimal, weil ich mich nicht entscheiden konnte, welches Buch am schönsten aussah) bis zu Edgar Allan Poe (so schön gruselig) und J.R.R.Tolien reichte. Dazwischen sprangen die Narnia-Bände herum, verbanden sich mit Cornelia Funkes "Potilla und der Mützendieb" (bis heute eines meiner liebsten Kinderbücher!) und gipfelten in einer bis heute bestehenden Sammlung von Erich Kästner udn Michael Ende. Der damals ungewöhnlichste Teil meines Regals bestand allerdings aus der Abteilung "Probieren geht über Studieren", so habe ich sie tatsächlich genannt. Dort landeten Bücher, die ich meinen Eltern aus dem Regal stibitzte, Bücher, für die ich eigentlich noch viel zu jung war, die aber so verführerisch und interessant wirkten. Dort landeten also "Der Herr der Ringe" (und verbrachte dort fast fünf Jahre aufgeschlagen auf Seite 44, weiter war ich mit elf einfach noch nicht vorgedrungen, obwohl ich den "Hobbit" regelrecht verschlungen hatte)oder "Per Anhalter durch die Galasxis" (auch hier mussten noch drei oder vier Jahre vergehen, bevor ich verstand, warum mein Vater sich beim Lesen dieses Buches regelecht ausschüttelte vor Lachen). Dort lag aber auch eine kleine Kladde mit Gedichten, in die ich bis heute die Gedichte schreibe, die mich beeindrucken - auch diese Liebe, vor allem zu Heinrich Heine, wurde schon in der Grundschule geweckt.
In der Pubertät wurde ich meinen Büchern nicht untreu, aber mein Lesegeschmack veränderte sich deutlich. Sich abzugrenzen gegen die Eltern bedeutete bei mir, eine Bogen zu machen um die Autoren, die die Jugend bis heute prägt, denn mein Vater verehrt Hermann Hesse geradezu abgöttisch. Das ist vermutlich der Grund, warum ich mit Hesse auch heute noch wenig anfangen kann, ich habe die Zeit verpasst, in der man ihn genießt und daraus lernt. Parallel zu meiner Lesewut bediente ich mich mehr und mehr aus dem elterlichen Bücherregal. Sowohl Krimis als auch aktuelle Romane wanderten weiter in mein Zimmer, ich machte die Bekanntschaft mit "Hallo Mister Gott, hier spricht Anna" und "Die drei Musketiere". Ich war immer noch Mitgleid der Leihbücherei, ich lieh mir aus, was Spaß machte. Eine Reihe von Büchern ist mit im Gedächtnis geblieben, die ich gerne für immer behalten hätte wollen, zum Beispiel die Reihe über historische Epochen, oder gesammelten Agatha-Christie- und Arthur- Conan-Doyle-Werke, die mit dem schicken schwarzen Einband. Natürlich habe ich es versucht, mich durch die zig Regalmeter Karl May zu kämpfen - und bin klägtlich gescheitert.
Und heute? Heute lese ich immer noch alles. Ich habe im Laufe meines Lebens gelernt, Augen und Ohren offenzuhalten. Mich bei anderne Lesern umzuschauen und Bücher zu finden, die ich lesen will. Meine eigenen Gedanken zu Büchern zu machen, immer Neues zu sehen, Dinge zu finden, von denen ich nicht gedacht hätte, dass sie existieren. Und trotzdem immer wieder zum Ausgang zurückzukehren und mich darauf zu freuen, die lange Vermissen auch wieder aufzuschlagen.
Nein, wenn ich mich für Ohren oder Augen entscheiden müsste, ich würde die Augen wählen. Und die Nase, denn mehr noch als die Wörter auf einer nicht gelesenen Buchseite ist es der Geruch eines frischen Buches, der mich auf diese Reise mitnimmt, quer durch alle Regalreihen und wieder zurück.
Dienstag, 28. Juni 2011
Sie sind da!!!
Ich hatte die Hoffnung ja schon aufgegeben, weil unser Juwelier ausgerechnet dann, wenn wir die Ringe abholen können, in Urlaub fährt, aber heute hat es endlich geklappt und mein Freund hat sie in der Mittagspause abgeholt. Ich muss gestehen, ich hab meinen schonmal Probe getragen, ich find ihn einfach schön und muss wissen, ob ich damit gut schreiben etc. kann ;-) Aber natürlich nur fünf Minuten und nicht außerhalb der Wohnung, nur zum Anschauen
Freitag, 24. Juni 2011
Freitagsfüller
1. Mir schmeckt im Moment leider viel zu viel, ich bin permanent hungrig und will eigentlich abnehmen.
2. Ich kaufe sehr oft Bücher ohne groß zu überlegen.
3. Regen ist ja ganz schön, aber jetzt ist auch mal wieder gut damit.
4. Im Bett liegen, mich an meinen Freund ankuscheln und dabei zusehen, wie er aufsteht, ist die beste Art den Tag zu beginnen.
5. Fast hätte ich den Bus erwischt - wenn er nicht nicht mehr fahren würde, weil ja jetzt angeblich eine Bhnverbindung besteht.
6. In einer besseren Welt wäre vermutlich immer noch genau dasselbe an Problemen vorhanden - woher sollte man sonst überhauot erkennen können, was "besser" ist.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen netten Ausflug ins Lokal, morgen habe ich Sport, Lernen und ein bisschen Aufräumen geplant und Sonntag möchte ich wieder zum Tanzkurs gehen!
Donnerstag, 23. Juni 2011
Neues von der Hochzeit - unser Vormittagsprogramm steht ;-)
Ich habe soeben eine nette E-Mail von unserem Caterer bekommen inklusive einem kompletten Vorschlag für Häppchen, Getränke und Co. Und wenn ich und mein Freund es am Sonntag dann auch geschafft haben, alles durchzulesen, werden wir auch den ersten wesentlichen Teil unserer Hochzeit geplant haben ;-)
Unsere Trauung beginnt um 11:30, dauert etwa eine halbe Stunde. Mit der Standesbeamtin können wir ungefähr zwei Wochen vorher noch ein bisschen absprechen, wie sie die Rede gestaltet, außerdem haben wir uns jetzt zumindest bei der Musik dahingehend geeinigt, dass wir zwei Lieder nehmen, von denen eines er und eines ich aussucht. Welches genau - das werden wir vermutlich noch am Abend vorher nicht wissen, wenn es so weiter geht ;-)
Nach der Trauung können unsere Gäste dann ersmtal bei einem Sektempfang im Park lustwandeln, wobei wir den perfekten Trauzeitpunkt erwischt haben: unmittelbar nach unserer Trauung werden nämlich die Wasserspiele starten, eine halbstündige Vorführung von Wasserfontänen - ideal gelegt, unsere Gäste sind beschäftigt und wir können uns in der Zeit zurückziehen und Fotos machen. Die macht ein Freund von mir, der aus einer Kompaktamera schon mehr rausholt als ich aus einer Spiegelreflex - ich freu mich schon. Wir werden ungefähr zwei Wochen vorher schonmal hingehen und uns umschauen und Ideen sammeln ;-)
Nach dem Stehempfang und Co. können wir eigentlich schon fahren - das Gute ist echt, dass wir eine halbe Stunde Fahrzeit bis zu unserem Feierort haben und dass unsere Gäste direkt daneben untergebracht sind, sie können also einfach nochmal schnell ins Hotel, sich frisch machen und alles, und dann geht es um halb drei endgültig los. Ich bine cht aufgeregt!
Unsere Trauung beginnt um 11:30, dauert etwa eine halbe Stunde. Mit der Standesbeamtin können wir ungefähr zwei Wochen vorher noch ein bisschen absprechen, wie sie die Rede gestaltet, außerdem haben wir uns jetzt zumindest bei der Musik dahingehend geeinigt, dass wir zwei Lieder nehmen, von denen eines er und eines ich aussucht. Welches genau - das werden wir vermutlich noch am Abend vorher nicht wissen, wenn es so weiter geht ;-)
Nach der Trauung können unsere Gäste dann ersmtal bei einem Sektempfang im Park lustwandeln, wobei wir den perfekten Trauzeitpunkt erwischt haben: unmittelbar nach unserer Trauung werden nämlich die Wasserspiele starten, eine halbstündige Vorführung von Wasserfontänen - ideal gelegt, unsere Gäste sind beschäftigt und wir können uns in der Zeit zurückziehen und Fotos machen. Die macht ein Freund von mir, der aus einer Kompaktamera schon mehr rausholt als ich aus einer Spiegelreflex - ich freu mich schon. Wir werden ungefähr zwei Wochen vorher schonmal hingehen und uns umschauen und Ideen sammeln ;-)
Nach dem Stehempfang und Co. können wir eigentlich schon fahren - das Gute ist echt, dass wir eine halbe Stunde Fahrzeit bis zu unserem Feierort haben und dass unsere Gäste direkt daneben untergebracht sind, sie können also einfach nochmal schnell ins Hotel, sich frisch machen und alles, und dann geht es um halb drei endgültig los. Ich bine cht aufgeregt!
Montag, 13. Juni 2011
Heute spüre ich das Leben in mir ...
Irgendwie wollte ich den Satz ja schon immer mal bringen und heute hab ich Gelegenheit dazu ;-)
Die Sonne scheint - obwohl für nachher Regen angekündigt ist - im CD-Player läuft das Lohengrin-Vorspiel, der Freund liegt auf der Couch und wir gleich anfangen Mttagessen zu kochen, vor mir liegt eine tolle Woche mit Lernen, Sport, Shoppen und viel, viel lustigen Ideen, und ich hab drei neue Leser gewonnen (aber das nur am Rande). Ja, heute ist ein schöner Tag ;-)
Die Sonne scheint - obwohl für nachher Regen angekündigt ist - im CD-Player läuft das Lohengrin-Vorspiel, der Freund liegt auf der Couch und wir gleich anfangen Mttagessen zu kochen, vor mir liegt eine tolle Woche mit Lernen, Sport, Shoppen und viel, viel lustigen Ideen, und ich hab drei neue Leser gewonnen (aber das nur am Rande). Ja, heute ist ein schöner Tag ;-)
Montag, 6. Juni 2011
Und wieder mal ein bisschen Hochzeits-Shopping ;-)
Ich habe mich heute mal bei zalando umgeschaut und nach Strickjacken und Cardigans gesucht, die ich überm Kleid tragen könnte, wenn es abends ein bisschen kälter wird. Und ich kann mich einfach nicht entscheiden. Also hab ich einfahc mal alle eingepackt und werd sie morgen bestellen, anprobieren und mich eventuell entscheiden :-D




Montag, 30. Mai 2011
War da neulich nicht noch Platz im Regal?
Titelgebende Frage hat mir mein Freund heute morgen gestellt.
Mist, er hat es gemerkt, ich war wieder mal im Kaufrausch. Es ist aber auch fies, dass der Weltbild bei uns grade sein Lager räumt und Bücher für 2,99€ verkauft - oder vier für 10,-€. Also bin ich heute genauso weit wie vor dem großen Flohmarkt-Verkauf (ich sortiere regelmäßig meine Bücher aus, welche ich wirklich einfach nicht mehr lese - das bringt ein halbes Regalfach und lobende Blicke vom Freund :-D ) - aber wer kann da schon Nein sagen? Vor allem, weil ich es geschafft habe, alle rei Teile von Erwin Strittmatters "Der Laden" zu bekommen, das a) noch auf meiner Leserliste fehlt und b) einfaqch so dekorativ im Regal aussieht :-D
Mist, er hat es gemerkt, ich war wieder mal im Kaufrausch. Es ist aber auch fies, dass der Weltbild bei uns grade sein Lager räumt und Bücher für 2,99€ verkauft - oder vier für 10,-€. Also bin ich heute genauso weit wie vor dem großen Flohmarkt-Verkauf (ich sortiere regelmäßig meine Bücher aus, welche ich wirklich einfach nicht mehr lese - das bringt ein halbes Regalfach und lobende Blicke vom Freund :-D ) - aber wer kann da schon Nein sagen? Vor allem, weil ich es geschafft habe, alle rei Teile von Erwin Strittmatters "Der Laden" zu bekommen, das a) noch auf meiner Leserliste fehlt und b) einfaqch so dekorativ im Regal aussieht :-D
Dienstag, 17. Mai 2011
Und wo treibst du dich diese Woche so rum?
Seit letztem Jahr bin ich Assistentin einer Grundschul-Theatergruppe. Die Leiterin hatte an unserem Didaktik-Lehrstuhl einen Hilferuf ausgehängt, sie bruchte vor allem eine tatkräftige, einigermaßen technik-affine (d.h. CD-Player bedienen können :-D ) Hilfskraft, die gern mit Kindern arbeitet. Tja, das bin ich ;-)
Seit Sptember sind wir an einer anderen Schule, aber das macht nichts, die Arbeit ist dieselbe. Und sie ist immer wieder toll. Die Kinder sind in der 3. und 4. Klasse, es gibt talentierte und unbegbte, aber alle haben einen riesign Spaß daran, auf der Bühne zu stehen. Und deshalb st es nur natürlich, dass die Gruppe auch in diesem Jahr bei den Schultheater-Tagen teilnimmt. Drei Tage lang spielen Theatergruppen aus allen Schulen hier ihre Stücke oder zmindest Auszüge aus ihren Stücken. Der Eitritt ist dabei gratis, die Bandbreite der Stücke reicht jedes Jahr vm Klassiker bis zum selbstgeschriebenen Stück. Heute Nachmittag ist Generalprobe, Donnerstag um 9.00 Uhr ist es dann so weit - meine Kinderchen stehen auf der Bühne ;-)
Seit Sptember sind wir an einer anderen Schule, aber das macht nichts, die Arbeit ist dieselbe. Und sie ist immer wieder toll. Die Kinder sind in der 3. und 4. Klasse, es gibt talentierte und unbegbte, aber alle haben einen riesign Spaß daran, auf der Bühne zu stehen. Und deshalb st es nur natürlich, dass die Gruppe auch in diesem Jahr bei den Schultheater-Tagen teilnimmt. Drei Tage lang spielen Theatergruppen aus allen Schulen hier ihre Stücke oder zmindest Auszüge aus ihren Stücken. Der Eitritt ist dabei gratis, die Bandbreite der Stücke reicht jedes Jahr vm Klassiker bis zum selbstgeschriebenen Stück. Heute Nachmittag ist Generalprobe, Donnerstag um 9.00 Uhr ist es dann so weit - meine Kinderchen stehen auf der Bühne ;-)
Dienstag, 26. April 2011
Es gibt Tage, da wünscht man sich im Bett geblieben zu sein
So sieht seit Karfreitag ein Teil unserer Wohnzimmerwand aus.
Freitag Nacht ist nämlich eins der Bücherregale über meinem Schreibtisch einfach aus der Wand gebrochen. Damit könnte ich leben, aber das beschissen, richtiggehend beschissen ist die Tatsache, dass das Regal und Teile seines Inhalts das hier verursacht haben:
Mein Laptop ist hinüber. Der Bildschirm ist aufgeplatzt und produziert ein charmantes Bild mit horizontalen Streifen in schwarz und grau. Und die Festplatte hat einen Totalschaden davongetragen, denn: das Regal ist genau auf die Stelle gekracht, an der sie angebracht ist, hat die Tastatur durchschlagen und das war es.
Verdammter Mist, verdammter. Ich kann zwar über den Computer meines Freundes ins Internet, aber meine Dateien für die mündlichen Examensprüfungen sind futsch. Und damit verabschiede ich mich für die ächsten Tage, denn jetzt heißt es Nachtschicht einlegen und alles rekonstruieren.
Montag, 18. April 2011
Neues von der Hochzeitsfront
Unsere Karten sind endlich alle verschickt und werden im Laufe der Woche bei ihren Bestimmungsorten eintrudeln. Es hat ewig gedauert, aber jetzt wissen es zumindest alle und dann schauen wir mal, wer kommt ;-)
Außerdem habe ich einen Floristen gefunden und werde Ende Juli die Blumen dort bestellen. Eine Hochzeitsfrisur habe ich noch lange nicht gefunden, wobei sich inzwischen zumindest ein paar Ideen herauskristallisiert haben. Ich wollte im Juni zu meiner Stammfriseurin gehen, die einige entscheidende Vorteile hat: sie ist günsitg, kennt meine Haare und wohnt nicht allzu weit von meinen Eltern entfernt. Schminken werde ich mich selbst, habe ich beschlossen, d.h. ich habe jetzt einen wichtigen Grund, Schminke zu kaufen und Stunden vor dem Spiegel zu verbringen - muss nur noch die absolut passenden Farben finden.
Meine Eltern sind eine absolute Unterstützung, sie sind schon dabei, den Garten etc. aufzumöbeln, mein Freund und ich helfen, so gut wir können. Auf jeden Fall werden wir nach meinen Prüfungen tatsächlich jedes Wochenende dort verbringen und unsere Freizeitbeschäftigungen erweitern um Wände streichen, Unkraut zupfen, Holz spalten und Gartenzäune auf- und abbauen :-D Ostern sind wir wieder bei ihnen, dannw erde ich mal den Zustand des Gartens festhalten.
Außerdem habe ich einen Floristen gefunden und werde Ende Juli die Blumen dort bestellen. Eine Hochzeitsfrisur habe ich noch lange nicht gefunden, wobei sich inzwischen zumindest ein paar Ideen herauskristallisiert haben. Ich wollte im Juni zu meiner Stammfriseurin gehen, die einige entscheidende Vorteile hat: sie ist günsitg, kennt meine Haare und wohnt nicht allzu weit von meinen Eltern entfernt. Schminken werde ich mich selbst, habe ich beschlossen, d.h. ich habe jetzt einen wichtigen Grund, Schminke zu kaufen und Stunden vor dem Spiegel zu verbringen - muss nur noch die absolut passenden Farben finden.
Meine Eltern sind eine absolute Unterstützung, sie sind schon dabei, den Garten etc. aufzumöbeln, mein Freund und ich helfen, so gut wir können. Auf jeden Fall werden wir nach meinen Prüfungen tatsächlich jedes Wochenende dort verbringen und unsere Freizeitbeschäftigungen erweitern um Wände streichen, Unkraut zupfen, Holz spalten und Gartenzäune auf- und abbauen :-D Ostern sind wir wieder bei ihnen, dannw erde ich mal den Zustand des Gartens festhalten.
Sonntag, 17. April 2011
Meine Lieblingstasse
Bei Nyla von dem bezaubernden Foodblog cookmania - das mir, nebenbei bemerkt schon diverse Male das abendessen gerettet hat - bin ich auf diese entzückende Aktion aufmerksam geworden:

Ich gestehe, dass ich zwar keinen Tassentick habe, aber in meinem Regal steht tatsächlich eine Tasse mit einer besonderen Geschichte. Es ist eine völlig normale, selbst designte Tasse, nicht von mir, sondern von einem Mädchen, das ich nicht mal kenne.

Das ist die offizielle Schultasse eine oberpfälzischen Hauptschule. Vor einier Zeit hatte ich eine achte Klasse dieser Schule bei meiner Arbeit übernommen. Ich arbeite neben dem Studium in der Museumspädagogik und sollte mit dieser Klasse erst zwei Stunden lang eine Außenführung machen und im Anschluss nochmal drei Stunden eine Museumsführung mit anschließender Abschlussdiskussion. Ganz ehrlich: ich hab diesen Auftrag angenommen und war kurz davor, wieder abzusagen, nachdem ich am Tag vorher eine Hauptschulklasse eine Stunde lang - ich muss es so sagen - bespaßen musste, die wirklich keinerlei Interesse zeigen und/oder aufbauen wollten. Aber magels Vertretung und dank eines nicht gut gepolsterten Kontos habe ich mich dann entschieden, es durchzuziehen.
Es war eine der Sternstunden meines Nebenjobs.
Die Kinder, allesamt zwischen 14 und 15 Jahre alt, waren vielleicht nicht grade die Intelligenzbestien irhes Jahrgangs, die mit Fremdwörtern um sich werfen können und zu tiefschürfenden Diskussionen über Sartres Existentialismus befähigt sind (ein Auftreten, das mir in den sechs Jahren vor allem von Gymnasiasten untergekommen ist). Aber dafür waren sie absolut begeisterungsfähig. Sie hasben sich selbst Gedanken gemacht, aktiv Nachfragen gestellt, die nicht nur Verständnisfragenw aren, sondern wirklich Dinge, die ich thematisiert habe, in andere Dimensionen übersetzt haben. Die Gruppenarbeit am Ende war unglaublich - es kam keine Doktorarbeit dabei raus, aber eine hervorragnede Präsentation der Ergebnisse und ein Schaubild, das allein die Schüler gestalteten. Eine perfekt vorbereitete, gut organisierte Klasse, die in vielen Dingen erfahren war und sich auch außerhalb des Klassenzimmers so benimmt, als wären sie in der Schule - das sind die Träume eines Museumspädagogen ;-)
Zwei Wochen und einige Klassen später bekam ich einen Anruf von meiner Arbeit. Es wäre ein Päckchen für mich angekommen, ob ich es abholen könnte. Etwas irritiert habe ich das gemacht, und was drin war, könnt ihr vielleicht erraten ;-) Anscheinend waren die Schüler selbst auch so begeistert gewesen, dass sie mir kurzerhand einen Dankesbrief geschickt haben, inklusive eines laminierten Blattes mit den Bildern aller Schüler, und zusätzlich eine Tasse gefüllt mit Gummibärchen.
Ja, ich gebe es zu - ich liebe diese Tasse. Nicht, weil sie so außergewöhnlich hübsch ist oder so irritierend geformt, sondern weil mich diese Tasse darin bestärkt hat, Lehrer zu werden ;-)
Ich gestehe, dass ich zwar keinen Tassentick habe, aber in meinem Regal steht tatsächlich eine Tasse mit einer besonderen Geschichte. Es ist eine völlig normale, selbst designte Tasse, nicht von mir, sondern von einem Mädchen, das ich nicht mal kenne.
Das ist die offizielle Schultasse eine oberpfälzischen Hauptschule. Vor einier Zeit hatte ich eine achte Klasse dieser Schule bei meiner Arbeit übernommen. Ich arbeite neben dem Studium in der Museumspädagogik und sollte mit dieser Klasse erst zwei Stunden lang eine Außenführung machen und im Anschluss nochmal drei Stunden eine Museumsführung mit anschließender Abschlussdiskussion. Ganz ehrlich: ich hab diesen Auftrag angenommen und war kurz davor, wieder abzusagen, nachdem ich am Tag vorher eine Hauptschulklasse eine Stunde lang - ich muss es so sagen - bespaßen musste, die wirklich keinerlei Interesse zeigen und/oder aufbauen wollten. Aber magels Vertretung und dank eines nicht gut gepolsterten Kontos habe ich mich dann entschieden, es durchzuziehen.
Es war eine der Sternstunden meines Nebenjobs.
Die Kinder, allesamt zwischen 14 und 15 Jahre alt, waren vielleicht nicht grade die Intelligenzbestien irhes Jahrgangs, die mit Fremdwörtern um sich werfen können und zu tiefschürfenden Diskussionen über Sartres Existentialismus befähigt sind (ein Auftreten, das mir in den sechs Jahren vor allem von Gymnasiasten untergekommen ist). Aber dafür waren sie absolut begeisterungsfähig. Sie hasben sich selbst Gedanken gemacht, aktiv Nachfragen gestellt, die nicht nur Verständnisfragenw aren, sondern wirklich Dinge, die ich thematisiert habe, in andere Dimensionen übersetzt haben. Die Gruppenarbeit am Ende war unglaublich - es kam keine Doktorarbeit dabei raus, aber eine hervorragnede Präsentation der Ergebnisse und ein Schaubild, das allein die Schüler gestalteten. Eine perfekt vorbereitete, gut organisierte Klasse, die in vielen Dingen erfahren war und sich auch außerhalb des Klassenzimmers so benimmt, als wären sie in der Schule - das sind die Träume eines Museumspädagogen ;-)
Zwei Wochen und einige Klassen später bekam ich einen Anruf von meiner Arbeit. Es wäre ein Päckchen für mich angekommen, ob ich es abholen könnte. Etwas irritiert habe ich das gemacht, und was drin war, könnt ihr vielleicht erraten ;-) Anscheinend waren die Schüler selbst auch so begeistert gewesen, dass sie mir kurzerhand einen Dankesbrief geschickt haben, inklusive eines laminierten Blattes mit den Bildern aller Schüler, und zusätzlich eine Tasse gefüllt mit Gummibärchen.
Ja, ich gebe es zu - ich liebe diese Tasse. Nicht, weil sie so außergewöhnlich hübsch ist oder so irritierend geformt, sondern weil mich diese Tasse darin bestärkt hat, Lehrer zu werden ;-)
Dienstag, 12. April 2011
Ist Bücher-Bulemie eine anerkannte Krankheit?
Wieso ich frage? Weil ich gerade aus der Stadtbibliothek nach Hause komme. Das Resultat seht ihr hier:

Ja, kann sein, dass ich ein bisschen übertrieben habe, angesichts der Tatsache, dass ich in den nächsten zwei Tagen noch drei Bücher via Bookcrossing bekommen werde. Aber nur ein kleines bisschen. Ich hab das nämlich voll unter Kontrolle, diese Bibliotheksbesuche. Wenn ich will, dann kann ich damit jederzeit aufhören. Aber die Stadtbibliothek ist vor zwei Monaten umgezogen in ein neues Gebäude.
Nicht nur, dass sie jetzt Kinder- und Erwachsenenbibliothek in einem Gebäude untergebracht haben und im Obergeschoss ein wundervolles Café betrieben wird.
Nicht nur, dass die Öffnungszeiten deutlich besser geregelt sind und man seine Bücher auch außerhalb der Öffnungszeiten zurückgeben kann.
Nicht nur, dass die Bibliothek einfach unglaublich heimelig wirkt, obwohl sie sich über drei Etagen erstreckt.
Nein.
Man leiht sich die Bücher auch komplett ohne Hilfe aus.
Damit entfällt das, was mich bisher davon abgehalten hat, mehr als zehn Bücher auszuleihen: soziale Kontrolle. Vorbei die hektische suche nach glaubwürdigen Ausreden dafür, warum du einen ein Meter hohen Stapel Bücher zur Ausleihe trägst. Vorbei die seltsamen Gefühle, wenn der Bibliothekar deine Bücher einscannt und diese Mischung aus Donna Leon, Max Frisch und Rätsellexika irritiert mustert. nein, du bist alleine verantwortlich, was du einsteckst - und da man jetzt auch Taschen mitnehmen darf, packt man sie natürlich voll.
Und wisst ihr, was am Schlimmsten ist?
Der neue Fahrradkorb, den ich letzte Woche gekauft habe, fasst zwei Bücher weniger als der alte.
Ja, kann sein, dass ich ein bisschen übertrieben habe, angesichts der Tatsache, dass ich in den nächsten zwei Tagen noch drei Bücher via Bookcrossing bekommen werde. Aber nur ein kleines bisschen. Ich hab das nämlich voll unter Kontrolle, diese Bibliotheksbesuche. Wenn ich will, dann kann ich damit jederzeit aufhören. Aber die Stadtbibliothek ist vor zwei Monaten umgezogen in ein neues Gebäude.
Nicht nur, dass sie jetzt Kinder- und Erwachsenenbibliothek in einem Gebäude untergebracht haben und im Obergeschoss ein wundervolles Café betrieben wird.
Nicht nur, dass die Öffnungszeiten deutlich besser geregelt sind und man seine Bücher auch außerhalb der Öffnungszeiten zurückgeben kann.
Nicht nur, dass die Bibliothek einfach unglaublich heimelig wirkt, obwohl sie sich über drei Etagen erstreckt.
Nein.
Man leiht sich die Bücher auch komplett ohne Hilfe aus.
Damit entfällt das, was mich bisher davon abgehalten hat, mehr als zehn Bücher auszuleihen: soziale Kontrolle. Vorbei die hektische suche nach glaubwürdigen Ausreden dafür, warum du einen ein Meter hohen Stapel Bücher zur Ausleihe trägst. Vorbei die seltsamen Gefühle, wenn der Bibliothekar deine Bücher einscannt und diese Mischung aus Donna Leon, Max Frisch und Rätsellexika irritiert mustert. nein, du bist alleine verantwortlich, was du einsteckst - und da man jetzt auch Taschen mitnehmen darf, packt man sie natürlich voll.
Und wisst ihr, was am Schlimmsten ist?
Der neue Fahrradkorb, den ich letzte Woche gekauft habe, fasst zwei Bücher weniger als der alte.
Montag, 11. April 2011
30 Tage, 30 Bilder - Der Inhalt deines Bücherregals
Offiziell sollte hier der Inhalt meines Kühlschranks gezeigt werden. Allerdings besteht der im Moment nur aus einer angeschimmelten Möhre, denn die Gemüsekiste kommt erst morgen und den Rest haben mein Freund und ich am Wochenende vernichtet - eingekauft wird erst heute Abend. Deshalb habe ich umdisponiert und gewähre denen, die es interessiert (und natürlich auch dem Rest des hochverehrten Leserkreises) einen exklusiven Einblick in mein Literaturregal:
Belohnungsshoppen vom Feinsten
Ich habe heute die letzte Staatsexamensklausur hinter mich gebracht und ich hoffe, es war die letzte für alle Zeiten. Ich muss ja gestehen, ich bin vermutlich in erster Linie durch Glück durchgekommen (am 7.Juli werden wir angeblich die Ergebnisse bekommen, dann werden wir weitersehen) aber trotzdem hatten ich und ein paar Freundinnen heute Mittag einfach das Bedürfnis, uns zu belohnen. Alkohol entfällt leider, da ich um sechs zu meinem Nachhilfeschüler muss, also ging es ans Shoppen...

Wie soll es anders sein bei mir - das erste, was in meine Tasche wanderte, war ein Buch. "Opferlämmer" ist der neue Lincoln Rhyme. Wem das nichts sagt, der ist ehrlich selbst schuld. Jeffrey Deaver, der Autor, hat mit Lincoln Rhyme einen so unmwerfenden, gemeinen, zynischen, fiesen und durch und durch realen Charakter geschaffen, dass ich seit dem ersten Band süchtig bin. Ich habe die Bücher übrigens mit Band 4 begonnen, "Der Insektensammler", was okay war, denn die Bücher nehmen nur selten Bezug aufeinander und verraten zumindest nie komplett den Täter eines Vorbandes. "Der Insektensammler" war lange Zeit mein Liebling, bis mit "Der faule Henker" ein Band erschien, den ich für das Beste halte, was jemals in Thriller-Form erschien. Verwirrend, aber nie unlogisch, und der "Hah, lieber Leser, so wie du denkst, ist es nicht"-Twist ist da bis aufs Äußerste angespannt. Jetzt geht es an "Opferlämmer", ein Täter, der mit der wohl alltäglichsten aller Mordwaffen mordet: elektrischem Strom.
Weil ich aber nicht nur lesen will, sondern auch was fürs Äußere tun werde, bin ich bei DM absolut fündig geworden. Die neu essence LE "Blossoms etc." war noch fast komplett da und so durften erstmal das flüssige Rouge "Flowerkissed" mit - mein erstes flüssiger Rouge, ich bin echt gespannt - und zweimal Nagellack (ich hab viel zu viele, aber egal, die Farben sind schön und ich hab sie noch nicht :-D). nämlich "Forget-Me-Not", ein zarter Veilchenton, und "A Hint Of Mint" ein sehr zartes, pastelliges Grün. Beide werde ich diese Woche irgendwann mal tragen ;-)
Weil ich grade da war, hab ich bei p2 vorbeigeschaut und die losen Lidschatten genauer unter die Lupe genommen. Sie sind toll - seit ich bei einem Fehlkaufwichteln meine allerersten Pigmente bekommen habe, mag ich es, dass man so gut mit ihnen arbeiten kann, und deshalb habe ich auch gleich zwei mitgenommen. "Miami", ein bronze-gold Ton, und "Rio", schillerndes, helles Grün. Da wir am Donnerstag feiern gehen wollen, muss ich jetzt nur noch eine Idee für ein passendes AMU bekommen ;-)
Wie soll es anders sein bei mir - das erste, was in meine Tasche wanderte, war ein Buch. "Opferlämmer" ist der neue Lincoln Rhyme. Wem das nichts sagt, der ist ehrlich selbst schuld. Jeffrey Deaver, der Autor, hat mit Lincoln Rhyme einen so unmwerfenden, gemeinen, zynischen, fiesen und durch und durch realen Charakter geschaffen, dass ich seit dem ersten Band süchtig bin. Ich habe die Bücher übrigens mit Band 4 begonnen, "Der Insektensammler", was okay war, denn die Bücher nehmen nur selten Bezug aufeinander und verraten zumindest nie komplett den Täter eines Vorbandes. "Der Insektensammler" war lange Zeit mein Liebling, bis mit "Der faule Henker" ein Band erschien, den ich für das Beste halte, was jemals in Thriller-Form erschien. Verwirrend, aber nie unlogisch, und der "Hah, lieber Leser, so wie du denkst, ist es nicht"-Twist ist da bis aufs Äußerste angespannt. Jetzt geht es an "Opferlämmer", ein Täter, der mit der wohl alltäglichsten aller Mordwaffen mordet: elektrischem Strom.
Weil ich aber nicht nur lesen will, sondern auch was fürs Äußere tun werde, bin ich bei DM absolut fündig geworden. Die neu essence LE "Blossoms etc." war noch fast komplett da und so durften erstmal das flüssige Rouge "Flowerkissed" mit - mein erstes flüssiger Rouge, ich bin echt gespannt - und zweimal Nagellack (ich hab viel zu viele, aber egal, die Farben sind schön und ich hab sie noch nicht :-D). nämlich "Forget-Me-Not", ein zarter Veilchenton, und "A Hint Of Mint" ein sehr zartes, pastelliges Grün. Beide werde ich diese Woche irgendwann mal tragen ;-)
Weil ich grade da war, hab ich bei p2 vorbeigeschaut und die losen Lidschatten genauer unter die Lupe genommen. Sie sind toll - seit ich bei einem Fehlkaufwichteln meine allerersten Pigmente bekommen habe, mag ich es, dass man so gut mit ihnen arbeiten kann, und deshalb habe ich auch gleich zwei mitgenommen. "Miami", ein bronze-gold Ton, und "Rio", schillerndes, helles Grün. Da wir am Donnerstag feiern gehen wollen, muss ich jetzt nur noch eine Idee für ein passendes AMU bekommen ;-)
Donnerstag, 16. Dezember 2010
Meine Collage
Ich habe bei ahora-mismo eine nette Idee gesehen, die ich mir gleich mal geklaut habe ;-)
Vorgehensweise:
- Nutze die Google Bildersuche.
- Tippe jeweils die Antwort zu den untenstehenden Fragen ein.
- Wähle ein Bild von der ersten Ergebnisseite aus.
- Nutze diese Website oder ein Bildbearbeitungsprogramm, um eine Collage daraus zu erstellen.
1. Name?
2. Lieblingsessen?
3. Heimatstadt?
4. Lieblingsfarbe?
5. Lieblingsfilm?
6. Lieblingsgetränk?
7. Traumurlaub?
8. Lieblingsdessert?
9. Wie würdest du dich mit einem Wort beschreiben?
10. Wie fühlst du dich gerade?
11. Was liebst du am meisten auf der Welt?
12. Was möchtest du werden, wenn du groß bist?
Und das ist bei mir rausgekommen ;-)
Vorgehensweise:
- Nutze die Google Bildersuche.
- Tippe jeweils die Antwort zu den untenstehenden Fragen ein.
- Wähle ein Bild von der ersten Ergebnisseite aus.
- Nutze diese Website oder ein Bildbearbeitungsprogramm, um eine Collage daraus zu erstellen.
1. Name?
2. Lieblingsessen?
3. Heimatstadt?
4. Lieblingsfarbe?
5. Lieblingsfilm?
6. Lieblingsgetränk?
7. Traumurlaub?
8. Lieblingsdessert?
9. Wie würdest du dich mit einem Wort beschreiben?
10. Wie fühlst du dich gerade?
11. Was liebst du am meisten auf der Welt?
12. Was möchtest du werden, wenn du groß bist?
Und das ist bei mir rausgekommen ;-)
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