Samstag, 3. März 2012

Rachel Wood - Numbers. Den Tod vor Augen


Adam lebt seit dem Tod seiner Mutter gemeinsam mit seiner Großmutter in einer Sozialwohnung. Aber jetzt werden sie nach London evakuiert und Adams Probleme werden dadurch deutlich größer. Denn Adam hat eine besondere Gabe: ein Blick in das Gesicht seines Gegenübers und er sieht dessen Todesdatum, spürt den Schmerz des Todes - und on letzter Zeit sieht er immer und immer wieder ein und dasselbe Datum: den 1.Januar 2028. Und dann ist da noch Sarah, das Mädchen aus seinem Kunstkurs, die Angst vor ihm zu haben scheint, obwohl sie sich noch nie uvor gesehen haben ...

"Numbers. Den Tod vor Augen" ist die Fortseetzung zu "Numbers. Den Tod im Blick", wobei das effektiv egal ist. Zwar wird im ersten Band die geschichte von Adams Mutter erzählt, doch die fast zwanzig Jahre zwischen den beiden Bücher haben dazu geführt, dass sich die Welt stark verändert hat. England ist ein Überwachungsstaat, der seine Bürger durch bei der Geburt implnatierte Chips dauerhaft unter Beobachtung hält und in dem die alten gesetze nicht mehr gelten. Ich hätte mir gewünscht, da ein bisschen Hintergrundinformationen geliefert zu bekommen - das Wieso, Warum, Weswegen eben - aber auch ohne diese Hilfe kann man das Buch gut lesen. Die Sprache ist flüssig und - ein seltenes Gut bei Jugendromanen - immer absolut authentisch. Die Geschichte von Adam und Sarah wird abwechselnd aus ihren Perspektiven erzählt, was zusätzlich Spannung reinbringt, und - und das ist das Gemeingefährliche - das Buch zu einem Pageturner hoch drei macht.

Bis zu den letzten seiten. Tut mir Leid, Mrs. Wood, aber die sind das alles ebne nicht mehr. Da nimmt die Geschichte - die trotz allem immer realistisch und glaubhaft wirkt - eine Wendung, die ich einfach nicht mag, die zu sehr auf Happy End getrimmt zu sein scheint, als dass sie zum Buch passt. Schade eigentlich...

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