Mittwoch, 6. Juni 2012

Susan Hill - Die Frau in Schwarz

Der junge Anwalt Arthur Kipps wird von seiner Kanzlei mit einem Auftrag versehen, der ihn mitten ins Moor führt. In einem kleinen Dorf soll er sich um die Abwicklung des Erbes einer Mandantin kümmern, die völlig allein in einem Haus im Moor lebte. Schon auf der einsamen Beerdigung sieht Kipps erstmals eine in schwarze Kleidung gehüllte Frauengestalt, die eine unheimliche Atmosphäre ausstrahlt. Schon bald erfährt Kipps von dem düsteren Geheimnis, das seine verstorbene Mandantin umgibt - und von dem Geist der Frau in Schwarz, die ihn verfolgt ...

Ich habe das Buch mal schnell zwischengeschoben, weil es grade in der Stadtbibliothek rumlag und nicht allzu dick ist. Es ist letzten Endes eine Gespenster-Novelle in einem sehr klassischen Stil, was mir anfangs sehr gut gefallen hat. Das Buch baut sehr schnell eine unheimliche Atmosphäre auf, die in die Geschichte zieht. Allerdings verliert es dann genauso schnell an Fahrt und vor allem das Ende flacht sowas von stark ab, dass ich es gar nicht beschreiben kann. Es wirkt so beliebig und austauschbar, fasat scheint es, dass Susan Hill es nur möglichst schnell beenden wollte. Dadurch verschenkt sie enorm viel Potential, die in der Geschichte steckt und es ist alles letztendlich nur auf den Schauereffekt hingeschrieben. Das ist bestimmt mitunter ganz schön zu lesen, lässt mich aber zur Zeit wirklich unbefriedigt zurück.

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