Montag, 13. April 2015

[Buchgedanken] Eva Almstädt - Ostseesühne

Im Feuerlöschteich eines Bauernhofes in Großtensin entdeckt der Briefträger eiens Morgens auf seiner Runde eine verwesende Leiche. Keiner der Bewohner, wie sich schon bald herausstellt, doch auch die Bauernfamilie - ein älteres Ehepaar und der 16jährige geisitg behinderte Sohn - sind spurlos verschwunden. Und dann taucht auch noch eine Mädchenleiche ine inem stillgelegten Eishaus auf dem Grundstück auf. Pia Korittki und ihr Team ermitteln und stoßen schon bald auf düstere Gerüchte im Orte: ist es wirklich war, dass auf dem Dorf ein Mädchen gefangen gehalten wurde?

Ich hatte das Buch vor kurzem bei real mitgenommen,a ls mal wieder Bücher ausverkauft wurden - der Klappentext klang extrem spannend und ich finde es nett, mal ein Buch zu lesen, das hier in der Gegend spielt. Allerdings war ich dann doch ein wenig enttäuscht von diesem Buch, das mir persönlich den Lokalkolorit vor die Spannung und Glaubwürdigkeit setzt.

Das liegt vor allem an dem zum Teil schon sehr detaillierten Beschreibungen, welche Straße in Lübeck denn nun entlang gefahren wird, das ist eine nette Infor für Einheimische, mich als Leser hat es allerdings irgendwann ein wenig genervt. Schlimmer war jedoch, dass die Autorin auf Seite 192 so himmelschreiend den Täter verrät (Entschuldigung, aber mal ersnthaft: noch subtiler ging es nicht, oder?), dass ich nicht merh viel Lust aufs Buch hatte. Vor allem, weil ich dann einfach wusste, dass die gesamte auf dem Klappentext angedeutete Variation nichts anderes ist als eine falsche Fährte - und selbst die nicht einmal gut ausgeführt. Aus der idee hätte man so viel machen können - und dann wird doch wieder nur der Irre aus dem Hut gezaubert. Und natürlich muss die Kommissarin wieder mal (zumindest wird im Buch detailliert erzählt, dass das beim lettzen Nal auch schon der Fall war) aus den Klauen des Irren gerettet werden, weil sie im Alleingang und per Zufall seine Taten aufdeckt - hach, wie überraschend kommt das doch daher. Die letzten 100 Seiten des Buchs verschenken das ganze Potential, das ich darin bis dahin gesehen hatte, ich war echt angetan, habe es schnell und gerne gelesen, aber am Ende war ich furchbar enttäuscht, dass es darauf hinauslief. Da konnte auch das Privatleben von Pia Korittki nichs mehrrausreißen, das durchaus spannende Entwicklungen aufzuweisen scheint. Nochmal werde ich so schnell keinen Krimi der Autorin zur Hand nehmen, schade eigentlich ...

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