Sonntag, 8. Juli 2012

Kate Atkinson - Familienalbum

Schon im Embyonenstatus ahnt Ruby, dass das Leben in ihrer Familie nicht leicht werden wird. Deshalb entwickelt sie schon bald eine einfache Strategie: sie sieht selbst im Tragischen noch das Komische und nimmt den Leser mit auf einen Besuch in ihrer Familiengeschichte. Diese beginnt 1890 bei ihrer Urgroßmutter Alice, die den Verführungskünsten eines reisenden Fotografen erliegt und ihre Faamilie verlässt, geht über zu Alice Tochter, die eine Verbunftehe schließt, und zu deren Tochter Bunty, die gleichzeitig Rubys Mutter werden wird und der langweiligen Ehe mit einem Tierhändler mit Affären entfliehen will. Selbst Ruby scheint immer wieder dieselben Fehler wiederholen zu wollen, lässt sich davon aber nicht die Laune vertreiben.

Im Gegensatz zu "Isa & May" habe ich hier eine wirklich hübsche Familiengeschichte serviert bekommen mit vielen Höhen und noch mehr Tiefen, die aber einfach schön erzählt wird und beim lesen unglaublich Spaß gemacht hat. Es ist keine hohe Literatur, aber einfach eine nettes Buch für Zwischendurch

Margaret Foster - Isa & May


Isamay ist eine junge Mitzwanzigerin, die in ihrem Leben vor allem Sicherheit und Geborgenheit erfahren hat. Dies lag nicht letzt an den beiden Frauen, denen sie ihren Namen verdankt, nämlich Isa und May, ihren beiden Großmüttern. Großmütter, so glaub Isamay, haben eine besondere Rolle im Leben der Enkel, und diese These will sie in ihrer Masterarbeit belegen. Und so recherchiert sie über berühmte Großmütter der geschichte, während ihre eigenen Großmütter und ihr gesamtes Leben sich im Laufe der Zeit immer mehr verändern.

Ganz ehrlich, das Buch klang einfach nett im Klappentext. Aber beim Lesen habe ich mich immer mehr gefragt, was mir Margaret Foster eigentlich sagen will. Isa ist eine ziemlich unsympathsiche Person, May eine sehr nervige - okay, so können Großmütter nunmal sein. Aber dann ist da auch noch Isamay, die ich für die wohl langweiligste und, entschudligt, wenn ich es so knallhart sage, dümmste Romanfigur meienr LEsekarriere halte. Sie ist einfach nur grundnaiv und ich frage mich, wie sie ihren Bachelor erreicht hat, denn wissenschaftlich arbeiten scheint sie nicht zu können, eine These aufstellen liegt ihr ebenfalls nicht und mir darlegen, warum Großmütter jettz so wichtig sind, schafft sie ebenfalls nicht. Das Ganze wirkt so aufgesetzt und belanglos, die Gespräche mit ihrer Tutorin sinnbefreit (die Tutorin stellt Fragen, aber wie sie darauf kommt und was daran weiterführend sein soll, frage ich mich als Leser immer und immer wieder) - ich habe mich manchmal ziemlich über das Buch geärgert. Auch die Geschichte drumherum wirkte auf mich an vielen Stellen völlig überkonstruiert, um eine These zu stützen, die mich einfach nicht überzeugt. In einem Schüleraufsatz hätte ich irgendwann an den Rand geschrieben "Schöner Versuch, aber deine Argumente überzeugen nicht".

Ralf Isau - Minik. An den Quellen der Nacht

BEginnen wir zunächst mit den historischen Details. Im Jahr 1897 bestellt sich der Kurator des Natural History Museums in New York einen Eskimo. Ja, der Satz klingt komisch, tatsächlich ist es aber genau das. Der Kurator Franz Boaz hätte geren einen lebenden Inuit als Forscungsobjekt im Museum und der Nordpol-Forscher Robert peary soll sich darum kümmern. Er schließt eine Art Vertrag mit einer Gruppe Inuit und bringt sechs von ihnen für ein Jahr nach New York, das übrige Dorf erhält dafür Waffen und Verpflegung. In New York werden die Inuit im Museum als lebende Objekte ausgestellt, zu ihnen gehört auch der erst siebenjährige Minik. Doch innerhalb der ersten Monate sterben vier der sechs Inuit an Tuberkulose, der letzte erwachsene Überlebende wird postwendend nach Grünland zurückgeschickt und Minik bleibt mutter- und vaterseelen allein in einem fremden Land, dessen Sprache er nicht spricht, zurück. Das ist er übrigens damals.
Er wird von einem Mitarbeiter des Museums adoptiert und soll fortan in der fortschrittlichen amerikansichen Zivilisation leben. Das funktioniert, bis er 16 ist und erfährt, dass sein verstorbener Vater nicht, wie von Franz Boas behauptet, im Garten des Museums begraben liegt, sondern sein Vater und die übrigen drei Inuit auch weiterhin im Museum sind - ausgestellt als namenlose Eskimo-Skelette in der Polar-Abteilung. Minik verklagt das Museum mehrfach auf Herausgabe der sterblichen Überreste - was scheitert - und kehrt schließlich den USA den Rücken, um wieder in Grönland zu leben. Doch auch hier findet er sich nicht mehr zurecht, er spricht die Sprache seiner Eltern kaum noch, kennt sich in den Riten der Inuit nicht mehr aus und kehrt schließlich 1916 zurück nach Amerika, wo er schließlich 1918 während einer Grippeepidemie stirbt. Erst als 1993 ein kanadischer Journalist eine Dokumentation über diesen Fall dreht, sieht sich das Museum dazu veranlasst, die sterblichen Überreste der vier Inuit nach Grönlad zu überführen und zu beerdigen. Weitere Äußerungen zu diesem Fall gibt es seitens des Museums nicht.

Diese Geschichte hat Ralf Isau in seinem Jugendroman verarbeitet und ich glaube, er hätte ein echt tolles Werk abliefern können, aber irgendwie packt mich der Roman einfach nicht. Er ist seltsam distanziert erzählt, ich bekomme keinen Zugang zu Minik oder den anderne Personen des Romans. Ich erfahre zwar viel theoretisches Wissen über das Leben der Inuit in Grönland und die Geschichte von Minik, aber das bleibt alles irgendwie wie im Lehrbuch erklärt und nicht aus der Erfahrung heraus beschrieben. Es klingt oft so, als hätte Isau etwas in einem Buch gelesen und schreibt das jetzt eben mal als Fakt hin, er bindet das aber nicht ein in die Geschichte. Das ist sowas von schade, denn diese Geschichte ist es wert, erzählt zu werden. Der Umgang mit indigenen Völkern Anfang des 20.Jahrhunderts ist eine so aberwitzige Geschichte, dass man sie endlich wieder ins Bewusstsein holen muss - deshalb emfpehle ich das Buch trotzdem zum Lesen, auch wenn man es deutlich besser hätte machen können.

Gilles Leroy - Zola Jackson

New Orleans im Jahr 2005. Der Hurrikan Katrina hat die Stadt überschwemmt und irgendwo in ihrem Haus, dem sich die Wassermassen nähern, sitzt die pensionierte Lehrerin Zola Jackson und weigert sich, ein Rettungsboot zu besteigen, wenn sie ihren Hund Lady nicht mitnehmen darf. Denn diesen hat ihr ihr Sohn geschenkt und sie will ihn nich verlassen. In einem langen Monolog an ihren Sohn erklärt sie, warum es so wichtig ist, hier zu bleiben, mit Lady, und im Notfall lieber mit Lady zu sterben als ohne Lady zu überleben...

Ich habe das Buch wirklich nur zufällig damals in der Bibliothek mitgenommen. Die Überlegung war in etwa so: "He, ich hab noch Platz in der Tasche ... oh, da ist ein dünnes Buch ... nehm ich mal das". Dass ich damit wirklich ein Sahnestückchen erwischt habe, habe ich erst beim Lesen entdeckt. "Zola Jackson" ist so faszinierned, so anders geschrieben, weil es einfach schonungslos ist. diese Zola ist keine sympathsiche ältere Dame, sie hat noch nichtmal ein paar Kanten, sondern sie besteht nur aus Ecken und Widersprüchen und uunsympathsciehn Wesenszügen, und dann hat man sie am Ende doch ins Herz geschlossen, weil man sie zu verstehen gelertn hat. So, wie man sich seine Eltern nicht aussuchen kann, kann man sich auch manche Romanfiguren nicht aussuchen, man kann nur versuchen, sie so zu nehmen, wie sie sind und am Ende feststellen, dass man sie irgendwie vermisst. Mir geht das Buch einfach nicht mehr aus dem Kopf, so gut fand ich es, und wenn es nicht so verdammt teuer wäre (Entschuldigung, aber 18,90€ für eine kurze geschichte?????), wäre es schon längst dauerhaft bei mir eingezogen.

Philip Sington - Das Einstein-Mädchen

Berlin 1932. Die Presse nennt sie nur "Einstein-Mädchen", diese junge frau, die nackt am Ufer eines Sees gefunden wurde und in ihren Händen eine Eintrittskarte zu einem Vortrag Albert Einsteins hält. Sie leidet an Gedächtnisverlust und wird in die Psychatrische Abteilung der Charité eingeliefert, wo Martin Kirsch, ein junger Psychologe und Überlebender des 1.Weltkriegs, sie zu erkennen glaubt, denn er hat sie desöfteren in einer zwielichtigen Spelunke gesehen. Aber das kann er, der angesehene Arzt und Verlobte einer Dame aus besten Kreisen, schlecht zugeben. So macht er sich alleine daran, das Geheimnis um seine Patientin zu entschlüsseln...

Ich finde es immer wieder faszinierend, wenn ein Autor in der Lage ist, eine Geschichte zu erzählen, in der er nicht einfach nur geradlinnig von A nach B schreitet, sondern bewusst Umwege in Kauf nimmt, um dem Leser die Zeit, in der sein ROman spielt, vor Augen zu führen. Sington schildert das Jahr 1932, diese Umbruchphase der Weimarer Republik, so deutlich, dass man merkt, wie sehr er recherchiert hat. Gleichzeitig gibt es noch obendruaf eine Einführung in Psychiatriegeschichte und die Ideengeschichte der nationalsozialistischen Rassenlehre, in die Lebensgeschichte und den Charakter Albert Einsteins und, darüber hinaus, eine spannende Krimihandlung, die er dabei nie aus den Augen verliert. Das alles sehr schön langsam erzählt, ohne ins Betuliche oder in die Langeweile abzugleiten - ein Buch, das man wirklich mehrfach lesen kann.

Bo R. Holmberg - Schneegrab

Es gibt Bücher, da frage ich mich, warum sie geschrieben werden. Ich meine, selbst ein Autor, der einfach nur jede Menge Kohle mit seinen Büchern machen will, hat ja leztlich einen grund, das Buch zu schreiben, er will nunmal jede Menge Kohle machen. Bei "Schneegrab" grübele ich jetzt schon sehr, sehr lange drüber nach, warum dieses Buch entstand ...

Schweden 1849. Ein klater Winter tobt und im ungewähnlich tiefen Schnee tauchen zwei Leichen auf. Eine davon ist Greta, die Pflegerin im Armenhaus. Der Mörder stellt sich schnell der Polizei: es ist der Betrüger Persson. Doch er streitet hartnäckig ab, Greta ermordet zu haben, nur die erste Leiche, das war er. Polizeiamtmann Morell und sein Assistent Johan Anundson ermitteln weiter und finden schon bald heraus, dass es im Armenhaus düstere Geheimnisse geben muss.

Na, klingt das spannend? Ein Krimi in der Zeit vor CSI-Methodik, als noch nichtmal der Fingerabdruck genommen wurde. Schweden im Winter, tiefer Schnee und Geheimnisse inmitten des Volkes. Und was kriege ich? Ein Buch, in dem die Krimihandlung ungefähr ein Fünftel einnimmt. Der Rest sind Nebenhandlungen, die zum großen Teil nichts mit dem Fall zu tun haben, und die langatmigen Nachdenkereien des Ermittlers über seine frau, die an postnatalen Depressionen leidet. Das einzige, was micch gefreut hat: ich muss mir nicht noch den ersten Band, "Rabenseelen" kaufen. Denn der wird im zweiten Band gleich nochmal komplett erzählt. Alles. Tat, Mörder, Motiv des Mörders, Hergang der Ermittlungen - es ist, als wäre dem Autor nichts eingefallen und um die Seiten zu füllen erzählt er halt nochmal den erfolgreichen Vorgänger. Muss das sein? Sicher nicht. Tut er es trotzdem? Natürlich. Ich würde deshalb sagen: Finger weg von diesem Buch.

Christa-Maria Zimmermann - Die letzte Fahrt der Hindenburg

Historische Romane für Kinder haben immer ein ganz großes Problem: entweder, sie vertiefen sich so sehr in die Geschichte, dass sie sehr schnell langweilig für den Leser werden, oder der historische Hintergrund wird lediglich als schmückende Beiwerk verwendet und die Geschichte könnte auch problemlos heute spielen. Bei "Die letzte Fahrt der Hindenburg" finde ich einen ziemlich gute Balance aus beidem: eine spannedne Geschicht eund genug historischer Hintergrund, um fundiert zu sein und dennoch exakt in die geschichtlichen Ereignisse zu passen.

Christa-Maria Zimmermann montiert ziemlich geschickt viele verschiedene Geschichten in einer zusammen, die ihren Ausgangspunkt in Berlin nehmen. Da sind die beiden Söhne eines Bankiers, die entführt werden; da ist Thea, die aus dem nationalsozailistischen Deutschland fliehen will, bevor ihre Herkunft als Halbjüdin in der Schule aufgedeckt wird; da sind Alt und Jung, die sich irgendwie mit ihrem Leben in Deutschland arrangiert haben oder eben auch nicht, und alle sind sie eingepfercht in einem Zeppelin, der langsam auf die USA zusteuert. Und da ist diese Drohung eines Unbekannten, die von der Mannschaft zurückgehlaten wird, denn Bombenanschläge auf Zeppeline werden alle paar Wochen wieder mal angedroht. Deshalb geht an Bord einfach alles so weiter wie bisher - bis zur Landung in Lakehurst. Ich fand die Geschichte sehr, sehr temporeich und mit viel Action erzählt, als Kind wäre ich einfach nur atemlos von einer auf die anderen Seite gelangt und hätte das Buch verschlungen. Das habe ich jetzt übringes auch getan, denn ich finde, es ist ein ziemlich gut gemachtes Buch für Zehnjährige.



Dienstag, 3. Juli 2012

Bill Bryson - Eine kurze Geschichte der alltäglichen Dinge

Bill Bryson ist zurück. Nachdem er zunächst in einem kurzen Büchlein (naja, schlappe 600 Seiten lang) die Geschichte des Universums vorgestellt hat, wendet er sich jetzt den Themen zu, die mich interessieren: der Geschichte.

Die Brysons sind in ein neues Haus gezogen. Eigentlich ein sehr altes, denn das Haus ist ein altes Pfarrhaus aus dem 19.Jahrhundert, und irgendwie gerät Bill Bryson ins Grübeln. Seit wann wohnen wir eigentlich in Häusern und haben die Menschen auch schon in der Steinzeit ihre Haustür abgeschlossen? Warum stellen wir ausgerechnet Salz und Pfeffer auf den Tisch und nicht Chili und Ingwer? Und warum glauben wir, Kinder hätten im Mittelalter nichts getan als zu arbeiten?

All diesen Fragen - und noch vielen mehr - geht er in diesem Buch nach. Er arbeitet sich dabei von einem Zimmer ins nächste vor und gelangt manchmal vom Hölzchen zum Stöckchen zur Zimmerpflanze und irgendwie doch wieder zurück. Das alles aber so vergnüglich, so interessant und so faszinierend, dass man einfach weiterlesen möchte. Alltagsgeschichte ist für mich immer einer der faszinierendsten Aspekte der Geschichte - "wie lebten Menschen früher", "warum leben wir heute so, wie wir leben", das sind Fragen, die mich überhaupt erst zum Geschichtslehrer gemacht haben. Und Bill Bryson scheint es ebenso zu gehen, er stellt neugierige Fragen und liefert Erklärungen, die eingängig sind und spannend, egal wie absurd sie erscheinen mögen. Was das Buch zeigt: die Industrielle Revolution hat viele weitere kleine Revolutionen ausgelöst. Häuser werden größer (und größer - und noch ein bisschen größer als größer), neue Ideen entstehen in allen Bereichen des Alltagslebens, die englische Landschaft, wie wir sie kennen, entsteht zum Teil völlig neu, und das alles selbst in einem kleinen, bescheidenen Pfarrhaus. Nicht zuletzt übrigens dank der Pfarrer, die im 18.und 19.Jahrhundert vor allem natur- und geisteswissenschaftlich forschten (und ganz nebenbei so tolle Sachen wie den Fliegenfischköder erfanden). Ich habe beim Lesen gelacht, gelernt und noch viel mehr gestaunt - und mehr wollte ich von dem Buch nicht. Lest es. Genießt es. Und vielleicht bleibt ein winziges Detail hängen - es lohnt sich in jedem Fall.

Benjamin Lebert - Im Winter dein Herz

Manchmal ist es ziemlich schwer, einfach nur sachlich über ein Buch zu urteilen. Die Bücher von Benjamin Lebert sind so ein Fall bei mir.
Als ich 16 war, kam "Crazy" raus und ich war einfach hin und weg. Ich kann nichtmal genau sagen, warum - war es die Geschichte eines Außenseiters, in die ich mich damals sehr gut einfühlen konnte, war es der Autor selbst, war es die Tatsache, dass dann sehr schnell ein Film rauskam, den ich ungefähr zehnmal gesehen habe? Fest steht eigentlich nur, dass ich mit 16 eine der Autorenlieben meines Lebens gefasst habe und setidem sehr, sehr unkritisch gegenüber Büchern bin, die den Autornennamen "Lebert" aufweisen.

Aber ich versuche es natürlich trotzdem, meine Meinung zu begründen. Ich bin eigentlich ein Leser, der eines in seinen Büchern haben will: eine klare, direkte Sprache ohne große Andeutungen, ohne ständiges Philosophieren und Wortschwelgereien. Ich mag kein Geschnörkel im Buch, sonst schweifen meine Gedanken gerne mal ab zu einem dauerhaften "komm endlich zu Potte, Mann". Die einzige Ausnahme bilden wirklich die Bücher von Lebert (bei dem ich immer wieder überrascht bin, wir sind derselbe Jahrgang und irgendwie wirkt er auf mich genaus wenig "erwachsen" wie ich es sein sollte ...), denn bei denne schwelge ich einfach mit und selbst, wenn ich das Gefühl habe, irgendwo inhaltlich nicht mitgekommen zu sein und am Ende mit dem Gedanken "Huch, was war das denn?" das Buch zuzuschlagen, habe ich dennoch bei genau dieser Bewegung einfach nur ein warmes Gefühl im Bauch und möchte gerne mal "Danke" sagen, dass ich ein ganzes Buch lang das Gefühl hatte, ein völlig stimmiges, schönes, schwelgendes, perfektes Buch gelesen zu haben. Und das war auch dieses Mal so - grade, weil das Buch einerseits eine interessante Utopie ist und andererseits so eine alltägliche und trotzdem verrückte Geschichte ist. Ich bin wieder einmal schwer verliebt und freue mich, dass er es endlich geschafft hat, wieder zu seiner Autorenstimme zu finden. Und deshalb sage ich hier wirklich nichts weiter als "Danke!"

And the winner is ...

Endlich, endlich, endlich - bitte verzieht - was ist das denn für ein Start ins Gewinnspiel. Aber es macht nichts, ich habe es endlich geschafft. Und der glückliche, freudnestrahlende, hoffentlich tanzende Sieger heißt

Kate von Vanilla Theory

Herzlichen Glückwusnch. Ich hab dich grade kontaktiert und wünsche dir viel, viel Vergnügen :-)