Dienstag, 25. August 2015

[Buchgedanken] Michael Crichton - Vergessene Welt

Dr. Richard Levine ist Paläonthologe, jung und verdammt reich. Eine unglückliche Kombination, wenn man der Meinung ist, dass Dinosaurier noch leben - denn dann kommt man natürlich auf die Idee, sie zu suchen. Auch wenn sein Freund Dr. Ian Malcolm ihn warnt, macht sich Levine auf die Suche und verschwindet plötzlich. Gemeinsam mit der Zoologin Sarah Harding und einem kleinen Team macht sich Malcolm auf die Suche in Costa Rica - denn die Dinosaurier, die Levine dort vermutet, sind nichts anderes, als übriggeblieben Brutversuche des Dinoparks, dem Malcolm vor einigen Jahren gerade so entkommen ist ...

Bitte lest nicht das Buch, um es mit dem Film zu vergleichen. Die beiden haben mal so gar nichts gemeinsam, effektiv hat man zwei verschiedene Geschichten, bei denen nur die Hauptfiguren zufällig gleich heißen. Und dieses Buch sit deutlich besser als der Film, wenn auch nicht ganz so gut wie das erste Buch, weil einem die Dinosaurier in den Actionszenen nicht viel Neues mehr lehren. Dafür aber der wissesnschaftliche Anspruch. Stand im ersten Teil vor allem die Chaostheorie im Mittelpunkt, geht es hier um die Evolution und ihre Verbindung zur Ethnologie. Evolutionstheorie nach Darwin ist nicht die einzige Evolutionstheorie und vo allem im bereich der Frage nach dem Aussterben von Arten wird Darwin stark diskutiert. Für mich waren das wahnsinnig spannedne Überlegungen, die hier immer wieder aufkommen und die das Buch nicht nur zu einem mitreißenden Thriller machen. Wobei, das Thrillerelement ist im Vergleich zum ersten schon wenig überraschend, man kennt die Dinos und weiß, wie sie reagieren werden. Die Komplexität desd Romans ist diesmal allein die wissenschaftliche Ausienandersetzung, die Crichton mit seinem Leser sucht. Wenn man aber bereits ist, darüber hinweg zu sehen, dann wird man mit einem tollen Roman belohnt.

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