Montag, 2. Januar 2012

Ursula Poznanski - Erebos

Das neue Jahr ist grade mal einen Tag alt und schon habe ich das erste Buch durch. Ja, ich habe es geschafft, ein Buch innerhalb grade mal acht Stunden zu lesen, okay, sagen wir die Wahrheit, es aufzusaugen. Gestern Abend in der Badewanne habe ich angefangen und plötzlich war ich total aufgeweicht und das Wasser kalt – zweieinhalb Stunden habe ich einfach nur gelesen.

Du hast nur eine Chance, es zu spielen…
An Nicks Schule in London geht etwas vor sich. Immer mehr Schüler werden in den Bann eines Computerspiels namens „Erebos“ gezogen, das sehr schnell süchtig macht. Als auch Nick endlich eine der begehrten CDs erhält, gelangt auch er schnell in die Fantasywelt des Spieles, erschafft sich einen Avatar und akzeptiert die Regeln: mit niemandem darüber zu sprechen, dann zu spielen, wenn das Spiel es vorschreibt, sich nicht als Spieler zu outen und alles zu tun, was das Spiel möchte, um weiter aufzusteigen. Aber das Spiel scheint mächtiger zu sein als alles, was man sich vorstellen kann – und es verlangt Gegenleistungen.

Wow, ich bin beeindruckt. Ich hatte schon fast Angst, dass es sich bei „Erebos“ um ein Werk handelt, bei dem das Ende dann entweder komplett abdriftet in die Richtung „Das Böhöhöhse ist dort draußen“ oder mit einer dummen Auflösung enttäuscht. Beides war nicht der Fall. Das Buch ist intelligent in seiner Story, gut erfunden und behält einen Zug bei, der absolut süchtig macht. Das liegt einerseits an der Action in der Geschichte selbst, andererseits aber auch eindeutig an der Beschreibung der Welt von „Erebos“, die irgendwie an WoW erinnert, gleichzeitig aber viel schöner wirkt. Die Figuren sind gut gezeichnet, die Ideen sehr gut ausgestaltet . das ist mal wieder ein Jugendbuch, das seine Auszeichnungen verdient!

Kommentare:

  1. Du musst auch unbedingt Saeculum von ihr lesen, DAS hält dich auch in seinem Bann! :)

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  2. Oh verdammt, ich wusste es einfach - ich geh nachher vermutlich los und hol es mir direkt ;-)

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