Freitag, 6. Januar 2012

Sharon Bolton - Bluternte


Die Fletchers haben sich ihren Traum erfüllt: die fünfköpfige Familie hat ein Haus gebaut, in einem leinen Dorf mitten im englischen Nirgendwo. Gut, dass das Baugrundstück ausgerechnet an den Friedhof grenzt, mag auf den ein oder anderen etwas verstörend wirken; dass die Dorfbewohner althergebrachten traditionen wie der Bluternte (der jäährlichen Hausschlachtung) huldigen, wirkt eher archaisch-interessant. Doch der zehnjährige Tom ist der festen Überzeugung, dass jemand sie beobachtet, und spätestens, als die alkoholabhängige Gillian behauptet, ihre zweijährige Tochter sei vor einigen Jahren nicht bei einem Hausbrand ums Leben gekommen, sondern wäre immer noch irgendwo dort draußen im Moor, schwant auch dem neune Vikar, dass die Dorfidylle einige düstere Geheimnisse verbirgt...

Wow, der war wirklich gut. Ich habe in letzter Zeit mehrere Thriller gelesen und ich muss sagen: keiner hat mich so in den Bann geschlagen wie "Bluternte". Sharon Bolton legt Spuren aus, das ganze Buch über weiß man nicht, ob das übernatürliche Schauern nicht vielleicht doch real sein könnte, und zu krönenden Abschluss serviert sie dann ein echt überraschendes, vielschichtiges Ende. Ich hatte das Bucha us reiner Verlegenheit im Dezember als Quartalskauf beim BErtelsmann-Club gekauft, und ich muss sagen: ich sollte mich öfter einfach für Büchr nach dem Titelbild entscheiden, wenn dann sowas bei rauskommt :-)

1 Kommentar:

  1. Klingt echt toll, gerade auf meine Amazon-Wunschliste gewandert!

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